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Monatsrückblick Februar

Februar, Fasching, Fastenzeit - und eine Eiseskälte! So kalt wie schon lange nicht mehr. Aber der Februar hat mit Schnee begonnen und ich liebe Schnee. Jetzt ist es nur noch kalt, aber immerhin nicht nass und schlammig, was ja der Winter sonst so gerne mit sich bringt.

Wie ging es mir diesen Monat?

Der Februar ist der kürzeste Monat und dennoch hält er nicht unbedingt weniger Action bereit als die anderen Monate. Im Februar war bei mir viel los und ich hatte tatsächlich wenig Zeit mir darüber Gedanken zu machen, wie es mir eigentlich geht. Im Allgemeinen daher: gut. Ich komme an. Ich finde meine Routine und finde meinen Platz hier, einen Platz den ich nun eine ganze Weile innehalten will und werde.

Welche Orte habe ich besucht?

In der Hinsicht war der Februar echt langweilig. Ab gesehen von einer Familienfeier in der Rhön war ich nämlich überhaupt nirgendwo. Dafür habe ich ein wenig Tourist in meiner alten und neuen Heimat gespielt - Würzburg. Zählt das auch?

Würzburg Residenz
Würzburger Residenz - Ansicht aus dem Residenzgarten

Meine Bekanntschaften im Februar

Im Februar habe ich einige "Freunde von Freunden" kennengelernt. Wo ich mir früher noch den Kopf zerbrochen hätte, wer wohl diese "anderen" sind, wie ich bei ihnen ankomme und ob ich dort akzeptiert werde, bin ich da heute viel selbstbewusster und offener. Durch das Reisen habe ich die Erfahrung gemacht, dass man prinzipiell überall erstmal aufgenommen wird – alles andere ergibt sich sowieso.

 

"Erste Male"

Ich bin nicht das erste Mal von Zuhause ausgezogen aber ich habe das erste Mal meine eigene Wohnung gemietet. Vom Van zur Wohnung. So schnell kann es gehen. Aber diese Wohnung ist perfekt, sie passt absolut zu mir und ich habe mich sofort wohl in meinem eigenen Reich gefühlt. Jetzt heißt es nur noch – einrichten. Und dekorieren natürlich, mit all meinen gesammelten Werken an Souvenirs aus den verschiedenen Phasen meines Lebens.

Erste eigene Wohnung
Den Platz gilt es jetzt zu füllen...

Welches spezielle Thema ist mir begegnet?

Zuhause. Dass ich noch nicht ganz hier angekommen bin erkennt man wohl an meiner Ausdrucksweise: ich sprach vom "Haus meiner Mama", der "Wohnung meines Papas" und nun von "der Wohnung". Selten kommt mir das Wort "daheim" über die Lippen – während ich in Tasmanien schnell "home" zu meiner Farm gesagt habe. Was ist Zuhause? Wo ist Zuhause? Diese Definition fällt mir im Moment schwer. Und vielleicht braucht es auch garkeine. Jetzt wohne ich jedenfalls in "der Wohnung" und fühle mich da wohl.

Kaminfeuer
Kaminfeuer - ist das Zuhause?

Buch des Monats

Zum Lesen kam ich bei dem ganzen Faschings- und Wohnungstrubel eher weniger. Dennoch habe ich zwei Empfehlungen:

Zunächst wieder ein Krimi/Thriller: David Lagercrantz "Verfolgung" *. Die Fortsetzung der bekannten Reihe von Stieg Larsson um Lisbeth Salander und Mikael Blomquvist. "Verblendung", "Verdammnis" und "Vergebung" sind nach wie vor unter den besten und spannendsten Büchern und auch Filmen, die mir je unter die Finger kamen. Einige Jahre nach Stieg Larssons Tod kamen die Fortsetzungen "Verschwörung" und im letzten Jahr "Verfolgung", geschrieben von David Lagercrantz aus Stockholm, natürlich in Einverständnis mit Larssons Familie. Und das sind absolut würdige Nachfolger – komplex und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Und natürlich wieder ein Buch, das eher die Themen Reisen und Philosophie abdeckt: "The Zahir" von Paulo Coelho *. Paulo Coelho ist einer der großartigsten Schriftsteller unserer Zeit meiner Meinung nach, seine Bücher öffneten mir schon mehr als einmal die Augen, sie lassen Erkennen und Träumen gleichermaßen. Wer noch nie von ihm gehört hat darf sich auf keinen Fall den "Alchemist" entgehen lassen. Liest sich schnell mal eben zwischendurch und kann dabei das ganze Leben auf den Kopf stellen.

 

Würzburg Residenz Residenzgarten Brunnen
Würzburger Residenz - Seitenansicht

Gedanke des Monats

Es war mal wieder faszinierend zu erleben, wie schnell man (oder ich) sich an neue Routinen, Zustände und Konzepte gewöhnt. Trotzdem sollte man aus dieser Routine, diesem Alltag auch immer wieder ausbrechen - und einfach mal was neues ausprobieren.


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